Zu Besuch im Hub Aachen

Gemeinsam mit unserer GRÜNEN Landesvorsitzenden Mona Neubaur besuchte ich gestern (21.8.) den digital HUB Aachen. Die sechs Hubs der Digitalen Wirtschaft NRW (DWNRW) in Aachen, Bonn, Düsseldorf/ Rheinland, Köln, im Münsterland und im Ruhrgebiet haben die Förderbescheide für ihre Arbeit im Dezember 2016 erhalten. Der Hub Aachen ist seit Anfang August 2017 vollständig in Betrieb und bietet Deutschlands einzigen Coworkingspace in einem Kirchenschiff, der ehemaligen St. Elisabeth Kirche.

Die DWNRW-Hubs fungieren als Drehschreiben für die Zusammenarbeit zwischen Startups, Industrie und Mittelstand und fördern die Entwicklung gemeinsamer digitaler Geschäftsprozesse und -modelle. Das Land fördert die Hubs über fünf Jahre mit insgesamt 12,5 Mio. Euro. Sie sind eine Schlüsselmaßnahme in der DWNRW-Strategie.

Politisch stehen wir GRÜNE zu den DWNRW-Hubs und ihrem Konzept, nicht nur Start-Ups den Weg zu Mittelstand und Industrie zu erleichtern, sondern besonders auch umgekehrt Mittelständler, die sich über die Digitalisierung ihres Betriebs oder ihrer Geschäftsmodelle Gedanken machen, mit innovativen Start-Ups zu vernetzen. Ob dieses richtige – und weithin anerkannte – Konzept allerdings politisch auch die Unterstützung der neuen Landesregierung findet, ist fraglich. Denn die Hubs sollen im kommenden Jahr laut Koalitionsvertrag „auf ihre Wirksamkeit und Optimierungspotenziale hin überprüft“ werden. Ich habe deshalb auch eine Kleine Anfrage zur Zukunft der Hubs gestellt.

Der Hub.Aachen bietet Beratungs- und Vernetzungsangebote für Gründer*innen an und betreibt Netzwerkarbeit. Für die Start-Ups bietet der Hub ein maßgeschneidertes Coaching- und Business Development und den Zugang zu einem nationalen und internationalen Netzwerk von Mentor*innen und Expert*innen. Neben dem Coaching (2-wöchentliche 1-on-1-Meetings) erhalten die Start-Ups auch Unterstützung bei den Themen Finanzierung, Strategie und Entwicklung.

Der Coworkingspace im Kirchenschiff ist absolut einmalig – zum Arbeiten, aber auch als Erlebnis bei unserem Besuch. Wer hier arbeitet, findet natürlich auch ein besonderes Ökosystem vor, in dem man auf erfahrene Unternehmer*innen und potentielle Business Partner*innen treffen kann, um gemeinsam Ideen weiterzuentwickeln. Viele Veranstaltungen und Workshops, die der Hub gemeinsam mit seinen Partnern realisiert, runden das Angebot ab.

 

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