#weltbewegen: Tag 1 bei ruhr:Hub und urlaubsguru

Gestern startete meine #weltbewegen Tour. Nach mehreren Monaten der Vorarbeit war es natürlich erstmal großartig, dass es jetzt endlich los geht. Danke deshalb zu allererst an mein wunderbares Team im Landtag für die vielen Stunden der Vorarbeit! Zwei Termine standen auf der Agenda: Erst der Auftakt im ruhr:Hub in Essen, dann der Besuch bei Urlaubsguru in Holzwickede.

Nach den Hubs in Aachen, Düsseldorf und Köln war der ruhr:Hub der vierte der sechs DWNRW-Hubs, den ich besuchte. Alle haben das gleiche Ziel, nämlich Startups zu fördern und den Mittelstand mit Hilfe junger Innovator*innen zu digitalisieren. Aber alle haben unterschiedliche Wege, weil alle unterschiedliche Bedingungen vorfinden. Der ruhr:Hub begreift sich sehr stark als regionaler Player und arbeitet eng mit den großen Konzernen im Ruhrgebiet zusammen, während die anderen Hubs jeweils mit den Stärken ihrer Region zum Teil andere Schwerpunkte setzen.

Der Austausch mit dem Hub-Management, Gründern und auch den Kooperationspartnern wie Innogy und dem Initiativkreis Ruhr war wirklich spannend und auch sehr vielfältig. Ich habe für mich mitgenommen, dass Gründerinnen und Gründer konkrete Unterstützung brauchen, und dass ihr Bedarf ein anderer ist als etwa die klassische Gründungsberatung der IHK für die Wahl der richtigen Rechtsform. Startups ticken anders und wer sie supporten will, muss genauso ticken. Das klappt in den Hubs super. Interessant war für mich – und das hat sich bisher so auch noch nicht in der Beratungslandschaft niedergeschlagen -, dass Gründer*innen in der Früh- und Gründungsphase individualisierte und übersichtliche Angebote brauchen. Arbeitet ein Start-up bereits erfolgreich, fehlt heute noch Unterstützung bei der Weiterentwicklung. Hier sollten wir neue Beratungsmöglichkeiten schaffen. Dank geht auch an meinen Kollegen Kai Gehring aus dem Bundestag, der im Hub mit dabei war!

 

 

 

 

 

 

Mein zweiter Termin im Rahmen von #weltbewegen führte uns nach Holzwickede zu Urlaubsguru. Die Gründer, Daniel Marx und Daniel Krahn, berichteten von ihrer Gründungsgeschichte: Ein Sommerabend auf einem Balkon in Unna, Freude am Reisen und eine gute Idee – heute sehen wir eine Geschichte, die ihresgleichen sucht. Gut fünf Jahre nach der Gründung hat urlaubsguru (bzw. UNIQ) 180 Mitarbeiter*innen und ist weltweit aktiv.

Klar, noch nicht alles ist super: Trotz unserer Bemühungen und viel öffentlichen Geldern (natürlich auch vom Land) ist die Versorung mit einer angemessenen digitalen Infrastruktur noch nicht überall gegeben. Das war ein Thema im Austausch, aber ich habe überwiegend positive Rückmeldungen mitgenommen: NRW ist attraktiv für Gründer*innen, z.B. wegen der europaweit dichtesten Hochschullandschaft. Es war offensichtlich kein Thema an irgendwelche anderen Hotspots abzuwandern, UNIQ blieb im Kreis Unna und urlaubsguru ist in Unna mittlerweile sogar mit einem Offline-Store in der Fußgängerzone vertreten – was unter dem Aspekt der Verknüpfung von Online- und Offline-Geschäftsmodellen sehr interessant ist. Und dass auch nach einem so starken Wachstum so viel von der Startup-Kultur erhalten ist – flache Hierarchien, Feelgoodmanagement und ein sehr lockerer Umgang – hat mir gut gefallen.

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