Gute Ideen entstehen auch ohne Hochschulabschluss!

Werden Gründer*innen ohne Hochschulabschluss bei der Gründungsförderung benachteiligt? Die Antwort der Landesregierung auf meine Kleine Anfrage zeigt: Ja, NRW setzt nicht genug auf Vielfalt in der Startup-Landschaft.

Gute Ideen entstehen auch ohne Hochschulabschluss – das muss die Leitlinie erfolgreicher Startup-Politik sein. Die Antwort der Landesregierung belegt aber, dass die Förderlandschaft in NRW einseitig auf Gründungen von Akademikern ausgerichtet ist. Gründer ohne Hochschulabschluss werden systematisch benachteiligt. Dem Digitalstandort NRW geht dadurch enormes Potenzial verloren. Wir fordern von der Landesregierung, die bestehenden Programme auch für Gründer ohne akademischen Hintergrund zu öffnen.

Aber auch Gründungen aus den Hochschulen heraus werden durch die schwarz-gelbe Landesregierung künftig erschwert. Die Wissenschaftsministerin plant mit ihrem Hochschulgesetz, die Freiräume an Hochschulen massiv einzuschränken. Das ist komplett widersinnig, weil es genau diese Räume braucht, damit Ideen entwickelt werden können. Wer ein Startup gründet, darf nicht durch Anwesenheitspflichten und Studienverlaufsvereinbarungen gegängelt werden.

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