Medizinische Fakultät Bielefeld

Seit 2016 absolvieren Medizinstudierende der Ruhr-Universität Bochum in einem Kooperationsmodell den klinischen Teil ihrer Ausbildung in den Mühlenkreiskliniken in Minden, Lübbecke und Bad Oeynhausen sowie im Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen und im Klinikum Herford. Das Modell umfasst im Endausbau 120 Studienplätze.

Damit war der Einstieg in die Medizinerausbildung in OWL gewährleistet.

Dazu erklären die Grünen Abgeordneten Matthi Bolte und Sigrid Beer:

Matthi Bolte:

Wir wollen, dass die medizinische Fakultät OWL ein Erfolg wird. Wir begrüßen, dass sie weiter Gestalt annimmt und die ersten drei Kooperationspartner mit dem Städtischen Kliniken und Bethel in Bielefeld sowie den Klinikum Lippe feststehen. Ebenso ist wünschenswert, dass sich auch herausragende Fachabteilungen demnächst einbringen können. Es zeigt sich erneut: Die Kompetenz für gute Medizinerausbildung ist in unserer Region vertreten. Gute Konzepte können aber nicht als Sparmodell umgesetzt werden. Deshalb fordern wir die Landesregierung auf, endlich eine realistische Kostenkalkulation vorzulegen. Die bisher zugesagten 50 Mio. Euro reichen nicht aus.

Sigrid Beer:

Auch den bisherigen Kooperationspartnern der Uni Bochum muss die Anbindung an Bielefeld in einem nächsten Schritt möglich sein. Herausragende medizinische Expertise aus der gesamten Region OWL wie jüngst z. B. noch einmal für das Herz- und Diabeteszentrum in Bad Oeynhausen dargelegt, muss in der OWL-Fakultät eingebunden sein. Die wünschenswerten Modalitäten der Überleitungen sollten frühzeitig von allen Beteiligten geklärt werden.

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld