Diese Woche (KW 38/39)

Leider habe ich es in der letzten Woche nicht geschafft, meine Termine zu bloggen, aber das hole ich gerne nach. Ebenso dokumentiere ich hier die jetzt beginnende Woche.

Am vergangenen Montag hatte ich ein Treffen mit der Bielefelder Polizeipräsidentin, Frau Giere. Im Wesentlichen war dies ein nachgeholtes Kennenlerntreffen, das wir ursprünglich (vor der Neuwahl) für April geplant hatten, denn Frau Giere ist ja seitdem im Amt. Gegenstand unseres Gedankenaustauschs waren die aktuellen Entwicklungen in Bielefeld in der inneren Sicherheit. Dienstag nachmittags habe ich die Werkstatt Kracks in Eckhardsheim besucht, eine Werkstatt für Menschen mit Behinderungen.

Mittwoch war ich erst im Landtag, dort hatten wir ein Grünes Treffen zur geplanten Verfassungsreform, im Anschluss ging es dann für mich zur Verbraucherzentrale NRW, in deren Beirat ich stellvertretendes Mitglied bin seit einigen Wochen. Donnerstag hatte ich mittags in Bielefeld ein Treffen mit Timo Wandhöfer vom EU-geförderten Projekt WeGov des GESIS. Danach ging es weiter nach Düsseldorf, wo das TIM-Fall-Meeting der AmCham (übersetzt: Das Herbsttreffen der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer für die Bereiche Telekommunikation und IT) in der E-Plus-Zentrale stattfand. Freitag war wieder Düsseldorf angesagt, diesmal für den Grünen Innen-Arbeitskreis zur Vorbereitung der kommenden Innenausschuss-Sitzung.

Am Samstag war ich dann noch beim schulpolitischen Ratschlag des GRÜNEN Kreisverbands zur Frage, ob Sekundar- oder Gesamtschule besser für Bielefeld wären.

 

Diese Woche bin ich montags erst auf einer Tagung der Landesanstalt für Medien (LfM) in Düsseldorf zum Thema „Informationskompetenz online“. Vorher ein kurzer Zwischenhalt im Landtagsbüro, dann geht es mit dem Zug nach Berlin. Dort wird in der Landesvertretung „10 Jahre NRW an der Spree“ gefeiert.

Dienstag geht es in aller Frühe zurück nach Düsseldorf. Der Arbeitstag startet mit dem Arbeitskreis, dann kommt die Fraktionssitzung und im Anschluss noch das GRÜNE Vorbereitungstreffen für die Sitzung des Ausschusses für Europa und Eine Welt.

Mittwoch habe ich morgens ein Gespräch im Innenministerium und nehme um 17 Uhr am Festakt „60 Jahre THW NRW“ im Plenarsaal des Landtags teil. Donnerstag ist dann Ausschuss-Tag: Morgens ist Innenausschuss und nachmittags Ausschuss für Kultur und Medien. Im Mittelpunkt der Ausschusssitzungen stehen jeweils die „kleinen Regierungserklärungen“, in denen die MinisterInnen ihre Schwerpunkte für die Wahlperiode vorstellen.

Am Freitag fliege ich dann nach Ottawa, wo ich bei der Deutsch- Kanadischen Konferenz des Vereins Atlantikbrücke e.V. auf einem Panel mit der kanadischen Datenschutzbeauftragten und der kanadischen CIO über Open Government diskutiere. Viele Infos zu der Konferenz gibt es unter http://www.atlantik-bruecke.org/informationen/termine/september-2012/deutsch-kanadische-konferenz. Jetzt fragen sich vielleicht einige, warum ich zu einer Diskussion vor einem als eher konservativ geltenden Verein um die halbe Welt reise. Zum einen natürlich, weil ich mich über die Einladung gefreut habe. Zum anderen – und das ist natürlich wichtiger – bedeutet Open Government einen großen gesellschaftlichen Wandel. Dafür ist es wichtig und auch notwendig, gesellschaftliche Mehrheiten zu organisieren. Das geht weder ohne überparteilichen Austausch, noch ohne Gespräche mit BranchenvertreterInnen und auch nicht ohne Kontakte zu NGOs. Das ist gängige Praxis bei mir: im Land NRW, bisweilen in Berlin oder eben jetzt im internationalen Rahmen. Wichtig ist, was ich sage! Und das ist in Ottawa nicht anders als in Hückeswagen.

Natürlich gibt es bald einen Reisebericht. Ich hoffe, das Anfang der Herbstferien zu schaffen. Im Übrigen habe ich für die Flugreise bereits ein Zertifikat bei Atmosfair gekauft, um die CO2 Emissionen auszugleichen.

Artikelbild: JMG / Pixelio.de

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